Waste to Energy

Gewinnung von Energie aus Abfällen und Reststoffen

Unter der Bezeichnung waste to energy verstehen wir die (Rück-)Gewinnung von Energie aus Abfällen und Reststoffen. Dazu eignen sich Hausabfall und gewerbliche Abfälle ebenso wie Biomasse.

Die neue EU-Richtlinie 1999/31/EG wurde in Deutschland bereits im Juni 2005 in nationales Recht umgesetzt. Damit gewann das Thema waste to energy zusätzlich an Bedeutung. Denn seitdem dürfen nur noch vorbehandelte Abfälle auf Deponien endgelagert werden, zum Beispiel Reststoffe aus der Müllverbrennung oder der Vergärung von Abfällen. Für Kommunen und Gewerbebetriebe, die Abfälle in großen Mengen produzieren, bedeutet das: Sie müssen nach alternativen Entsorgungsmöglichkeiten suchen.

Unter der Überschrift "Energiegewinnung aus Abfall" gibt es mittlerweile einige thermische Verfahren zur Abfallbehandlung. Zwar haben alle das Ziel, durch die Verarbeitung von Reststoffen Energie zu gewinnen. Deren Qualität ist allerdings abhängig von der jeweiligen Flexibilität und Energieeffizienz. Mit dem Herhof Trockenstabilat® erzeugen wir einen lagerfähigen Ersatzbrennstoff, der zeitlich und räumlich flexibel eingesetzt werden kann. Immer und überall, wo Energie benötigt wird.

Während bei traditionellen Verfahren der „Rohstoff“ Abfall mit der darin enthaltenen Energie vernichtet wird, bildet das Trockenstabilat® die Basis für weitere Verwertungsschritte. So arbeitet Herhof an Verfahren, um aus Trockenstabilat® Gas, Methanol oder sogar Wasserstoff herzustellen.

Wir entwickeln heute schon die Technologien für die Energieerzeugung von morgen!

Wie höchste Qualität bietet das Verfahren, das aus dem Abfall das meiste an Energie herausholt. Durch die Verdopplung des Heizwertes von Trockenstabilat® im Herhof Trockenstabilat®-Verfahren ist eine hohe Energieausbeute garantiert. Nachhaltig. Denn wir verbrennen kein Wasser und entfernen zuvor nutzbringend alle unbrennbaren Stoffe.

Das Ergebnis ist eine hohe Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen. Weil wir damit fossile Brennstoffe ersetzen, ersparen wir uns auch den Klimakiller CO2. Damit ist das Herhof-Trockenstabilat®- Verfahren ein einzigartiges waste to energy-Verfahren, das mit höchsten Qualitätsstandards Abfall zu Energie veredelt.

Für die verbliebenen Reste kommen drei Verfahrensalternativen in Frage:

  • Herkömmliche MBA (...)
  • MBA mit Vergärung (...)
  • Mechanisch-biologische Stabilisierungsanlage (MBS) mit Trocknung des Gesamtinputs in einer Kurzrotte, mechanische Trennung des getrockneten Abfalls in eine oder zwei Sekundärbrennstofffraktionen, Metalle und ggf. Inertstoffe.
    (...) Es ist davon auszugehen, dass sich die MBS durchsetzen wird - unter der Prämisse keine Reste mehr zu deponieren(...).

Auszug aus: Statusbericht zum Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz und mögliche Potentiale, vom Öko Institut e.V. und ifeu Heidelberg GmbH Aug. 2005 im Auftrag des Bundesumweltamtes

Die Ablagerung unbehandelter Siedlungsabfälle in Siedlungsdeponien soll so schnell wie möglich beendet werden ...
Bis spätestens 2020 sollen die Behandlungstechniken so weiterentwickelt und ausgebaut werden, dass alle Siedlungsabfälle in Deutschland vollständig und umweltverträglich verwertet werden.

Auszug aus dem Konzeptpapier des Bundesumweltministeriums

 
 

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