Das Trockenstabilat®-Verfahren

Abfall verwerten statt deponieren!

Mit dem Herhof-Trockenstabilat®-Verfahren wird die Restabfallmenge durch Wasserentzug biologisch reduziert. Am Ende liegt der Wassergehalt deutlich unter 15 Prozent, was die mechanische Trennbarkeit des Materials entscheidend verbessert. Das unterscheidet das Herhof Trockenstabilat®-Verfahren von allen herkömmlichen Aufbereitungstechniken. Wiederverwertbare Wertstoffe werden in diesem Prozess getrennt und können sortenrein als hochwertige Rohstoffe verkauft und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Die biologische Restmüll-Masse wird zu hygienischen, nahezu geruchfreien Energieträgern gepresst, den Pellets.

 

Das Herhof-Trockenstabilat®-Verfahren in 3 Schritten

1. Aufbereitung
Der angelieferte Abfall wird, von groben Stör- und Schadstoffen befreit, auf eine maximale Korngröße von 250 mm zerkleinert und über ein voll automatisiertes Kranfördersytem in die Herhof-Rottebox® transportiert.

2. Stabilisierung
In der Herhof-Rottebox® wird dem Abfall auf biologischem Wege Wasser entzogen. Dies ist der entscheidende Schritt zur nachfolgenden sortenreinen Zerlegung des Rottegemisches in seine Wert- und Energiestoffe sowie für die Lagerfähigkeit des erzeugten Brennstoffes.

3. Inertstoffabscheidung
Sie bedeutet die Ausschleusung der mineralischen Fraktion (Steine, Glas, Keramik) und der Metalle, getrennt in Eisen- und Nichteisenmetalle.

 

Das Zentrum unserer Idee: Die Herhof-Rottebox®

Die Herhof-Rottebox® hat sich seit Jahren in der Kompostierung bewährt. Dieses Prinzip haben wir auf die übrige Abfallverwertung übertragen. Für die Trockenstabilisierung wird die Rottebox® speziell gesteuert.

Nachdem die Herhof-Rottebox® befüllt ist, wird diesem Rottegemisch in einer maximal siebentägigen aeroben Rotte das Wasser entzogen und mit der im Kreislauf geführten Luft abgeführt. Dazu wird die natürliche biologische Wärme genutzt, die beim Verrotten entsteht. Am Ende enthält das Rottegemisch weniger als 15 Prozent Feuchtigkeit. Das ist die ideale Voraussetzung, um es hocheffizient in Wert- und Energiestoffe zu trennen.

Dabei halten wir die strengsten EU-Emissionsgrenzwerte ein oder  unterschreiten sie sogar noch deutlich. Deshalb läuft der gesamte Materialfluss innerhalb der Anlage über gekapselte, vollautomatische Transportsysteme. Die dabei entstehende Abluft wird entstaubt und gereinigt.

Der abschließende Schritt ist die sortenreine Trennung in mineralische und metallische Fraktionen und der Separation der brennbaren Bestandteile in Form eines neuen Brennstoffs.

 
 

TS-Anlage in Osnabrück

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Weitere Referenzanlagen

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