Abluftaufbereitung

Mit Einführung der 30. BImSchV ergaben sich strenge Auflagen für den Betrieb von mechanisch-biologischen Anlagen in Deutschland. Der Kohlenstoffgehalt der Abluft wird nicht nur in seiner Konzentration, sondern auch in der Fracht begrenzt. Diese Anforderungen lassen sich mit dem System LARA® sicher einhalten.

Zur Realisierung einer derart strengen Frachtenbegrenzung müssen zwei Ziele unabhängig erreicht werden:

1.    Reduzierung des Luftbedarfs für die Rotteführung auf ein absolutes Minimum

2.    Begrenzung der gesamten Kohlenstoffemissionen auf das technische Machbare

Eine wirkungsvolle Begrenzung dieser Emissionen kann mittels thermisch-regenerativer Abluftbehandlung erfolgen. Dabei werden wie bei der Nachverbrennung die Kohlenwasserstoffe in einer Brennkammer zu Kohlendioxid und Wasserdampf oxidiert. Zur Reduzierung der Betriebskosten erfolgt eine maximale Wärmerückgewinnung mittels Keramik-Wärmetauschern, die in mehreren Kammern untergebracht sind. Im heißen Zustand gibt die erste Kammer ihre gespeicherte Wärmeenergie zur Aufheizung der Prozessluft ab, während nach erfolgtem Abschluss der Oxidation in der Brennkammer die zweite Kammer durch die heiße Abluft erneut aufgeheizt wird. Durch zyklisches Umschalten der Strömungsrichtung wird der Dauerbetrieb sichergestellt.

Sind solche Grenzwerte nicht einzuhalten, kann die Abluftbehandlung über normale Biofilter (mit saurem Wäscher) erfolgen.