Wasseraufbereitung
Schematische Darstellung der Wasseraufbereitung
(zum Vergrößern bitte anklicken) Die im Abfall enthaltene Feuchtigkeit wird über ein Wärmetauschersystem mit der im Kreislauf geführten Luft aus dem Rottegemisch entfernt. Das abgeschiedene sog. Kondensat wird einer zweistufigen Reinigungsanlage, bestehend aus einer Hochleistungsbiologie und einer nachgeschalteten Ultrafiltration, zugeführt. Das mit häuslichem Abwasser vergleichbare Kondensat gelangt aus der Herhof-Rottebox® in einen Puffer, in dem eine Homogenisierung der Konzentrationen (beispielsweise CSB und Ammonium) stattfindet. Von dort aus wird das Wasser in den eigentlichen Reaktionsbehälter, den sogenannten Hochleistungs-Bioreaktor, gepumpt. Dort werden die Wasserinhaltsstoffe durch Mikroorganismen bei optimalen Betriebsbedingungen umgesetzt. Eine Hochdruckpumpe fördert die zellhaltige Suspension über die Ultrafiltration. Während die Zellen zurückgehalten und dem Hochleistungs-Bioreaktor wieder zugeführt werden, wird auf der Permeatseite der Membrane gereinigtes Abwasser abgezogen. Nach diesem Aufbereitungsprozess wird das Permeat als Brauchwasser in den Kühlkreislauf der Rotteboxen eingeschleust und über offene Verdunstungskühler verdunstet.
Die Kondensatreinigung und -verdunstung gewährleistet einen prozessabwasser-freien Anlagenbetrieb.
Die Hauptvorteile der Herhof-Hochleistungsbiologie liegen in der Kompaktheit und in der hohen Effizienz des Verfahrens.
Weitere Vorteile sind:
- geringer Energieverbrauch
- echte Schadstoffbeseitigung, keine Schadstoffverlagerung
- modularer Aufbau, dadurch beliebige Erweiterungsmöglichkeiten
- vollautomatische Betriebsweise
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Michael Würtz
Leiter Lüftungstechnik
Fon +49 (0)64 42 / 207 - 324
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